Marie

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Adonis (Bild: Wikipedia)

(WebRed) Bernd Mannhardt hat seine, wie er es nennt, „kreative Schreibpause“ beendet. Jetzt holt er sich die Produktion des zweiten Teils des Hörbuchs Franki goes Hiddensee. Insel-Winter-Trip „auf dem Schirm“. Wegen der Corona-Krise fallen seine Lesungen aus. Das sei richtig und wichtig so, sagt er. „Zeit, sich zum Home-Recording zurückzuziehen.“ Im Verlauf der letzten Wochen tat er dies nicht nur für literarische Zwecke.  

Zuvor habe er ein wenig Piano geübt, sich die Europahymne einerseits, den Flohwalzer andrerseits „draufgeschafft“. Realpolitisch betrachtet, stünden diese Werke „im unmittelbaren Kontext“.

Zudem hat Bernd  Mannhardt seine alte Gitarre aus dem Keller geholt und sich nach 20 Jahren „ganz praktisch ans Liedermachen“ erinnert. Auf Instagram sind Hörbeispiele veröffentlicht. Zuletzt hat er „Marie“ ersonnen, eine „tönende Shortstory“: Ein Mann kommt viel zu spät zu seiner Frau nach Hause … und hat dafür eine mehrdeutige Erklärung parat, „die die Fantasie seiner Holden galoppieren lässt“.  Der Text, so Mannhardt, spiele mit „schlüpfrigen Andeutungen und damit mit dem Kopfkino“ der Zuhörer.

Die musikalisch inzenierte Geschichte steht auf Mannhardts Socialmedia-Kanälen veröffentlicht. „Ein kleiner Spaß am Rande – und eine Homage an jene künstlerische Ecke, aus der ich komme: Kleinkunst.“

Neben dem Text stammt auch die Musik von ihm, die er selbst eingespielt hat. Dass Mannhardt auch als Sprecher fungiert, „versteht sich von selbst“, sagt er und wünscht wie immer: „Gute Unterhaltung!“